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Weihnachten unter Palmen? Nicht mit uns! Wir haben uns für die Polarnacht entschieden. „Into Darkness“ war das Motto unseres Roadtrips im Dezember 2024. Unser Ziel: Der Polarkreis an Heiligabend und die Hoffnung auf das magische Leuchten der Aurora Borealis. Dass wir zwischendurch um zehn Jahre altern würden und Aili zur „Tiefschnee-Springmaus“ mutiert, stand so nicht im Reiseplan – aber genau das macht ein Abenteuer von planlos.reisen aus.

Wenn der Sprinter nicht will: Ein holpriger Start

Eigentlich war alles perfekt vorbereitet: Winterreifen drauf, Schneeketten verstaut, Kamera geladen. Doch pünktlich zum Start meinte unser Sprinter, er müsse eine Extra-Runde drehen. Eine Panne in Dänemark zwang uns zur kurzzeitigen Umkehr nach Deutschland. Dank großartiger Hilfe konnten wir den „Urlaubsstart 2.0“ aber schnell wieder einläuten. Die verlorene Zeit holten wir mit fast 700 km über Norwegens Eispisten wieder auf – Røros im Winterzauber war die erste große Belohnung für den Stress.

Heiligabend am Polarkreis: Zwischen Adrenalin und Bratwurst

Das Timing war eine Punktlandung: Heiligabend standen wir wie geplant am Polarkreis-Schild. 🌐 Doch die Freude war kurz: Ein Regengebiet bei Minusgraden verwandelte die Straßen in Sekunden in eine spiegelglatte Rutschbahn. Die letzten 20 Kilometer Richtung Küste waren purer Nervenkrieg im Schneckentempo. Völlig erschöpft, aber sicher angekommen, gab es dann das wohl verdienteste Weihnachtsessen: Bratwurst im Wohnmobil, Geschenke auspacken und das Gefühl, diesen Tag „überlebt“ zu haben. Hygge pur trotz Adrenalin im Blut!

Magische Nächte: Aurora Borealis und die Tiefschnee-Springmaus

Die Dunkelheit hielt, was sie versprach. Wir wurden mit atemberaubenden Polarlichtern belohnt, die über den Himmel tanzten. 💫 Ein unvergessliches Highlight: Den Jahreswechsel im tiefsten Winter Schwedens zu verbringen, dick eingepackt im Womo vorzuheizen und draußen das grüne Leuchten zu bestaunen. So wollen wir jetzt eigentlich jedes neue Jahr beginnen!

Und Aili? Unsere Hündin hat den Schnee geliebt! Als „Tiefschnee-Springmaus“ flitzte sie durch die weiße Pracht, immer der Nase nach (wir sind uns sicher: Da war ein Elch in der Nähe! 🦌). Nur zwischendurch mussten wir sie mal kurz „auftauen“, wenn die Schneeklumpen an den Pfoten zu groß wurden.

Heimwärts im Schneegestöber

Der Abschied von Skandinavien fiel uns wie immer schwer. Das Wort „heimwärts“ ist in unserem Wortschatz sowieso eher unbeliebt. Ein letzter Spaziergang um den See, ein letztes Mal die Ruhe der Wildnis einatmen, bevor uns die Fähre wieder Richtung Deutschland brachte.

Die Polarnacht ist nicht einfach nur dunkel. Sie ist leuchtend, herausfordernd und unglaublich friedlich.

👉 Link zu zum FindPenguins Trip „Into Darkness 2024“

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