Wenn die Sonne sich schon mittags verabschiedet und das Thermometer weit unter die Null-Grad-Marke rutscht, beginnt für uns das eigentliche Abenteuer. Unser Trip „Into Darkness“ hat uns tief in den skandinavischen Winter geführt – dorthin, wo es einsam, eisig und unbeschreiblich schön ist.

Der Name war Programm. „Into Darkness“ klingt vielleicht düster, aber wer einmal das blaue Licht der Dämmerung in Lappland erlebt hat, weiß, dass diese Dunkelheit alles andere als schwarz ist. Es ist eine Zeit der Stille und der extremen Kontraste. Während wir uns in Deutschland über graues Wetter beschweren, haben wir hier gelernt, das Licht neu zu schätzen.
Der Reiz der Dunkelheit
Der Name war Programm. „Into Darkness“ klingt vielleicht düster, aber wer einmal das blaue Licht der Dämmerung in Lappland erlebt hat, weiß, dass diese Dunkelheit alles andere als schwarz ist. Es ist eine Zeit der Stille und der extremen Kontraste. Während wir uns in Deutschland über graues Wetter beschweren, haben wir hier gelernt, das Licht neu zu schätzen.
Unsere Route: (fast) Immer der Kälte nach
Wir sind nicht mit einer starren Liste an Sehenswürdigkeiten gestartet. Wie immer hieß es bei uns: Planlos, oder besser mit Plan los. Der Plan: Richtung Norden um zwei Orte von unserer Winter-Bucket-Liste zu streichen. Unser Weg führte von den ersten Schneeflocken in Mittelschweden bis hinauf in die Weiten Lapplands.
- Der Wendepunkt Östersund: Hier verwandelte sich die Welt offiziell in ein Winterwunderland. Ab hier waren die Straßen keine Straßen mehr, sondern weiße Bänder aus Eis und Schnee.
- Willkommen in Lappland: In Dorotea haben wir die unsichtbare Grenze überschritten. Das Gefühl, endlich „oben“ zu sein, ist jedes Mal magisch.
- Stopp in Arvidsjaur: Ein bisschen Zivilisation muss sein – zumindest um Vorräte (und natürlich Rudolph-Spezialitäten) aufzustocken.
Aili: Die Profi-Testerin für Tiefschnee
Für Aili war „Into Darkness“ vor allem „Into Deep Snow“. Es ist faszinierend zu sehen, wie sie mit der Kälte umgeht. Ihre Highlights? Ganz klar die Begegnungen mit Rentieren direkt am Van und das Toben durch den unberührten Pulverschnee. Auch wenn sie danach manchmal wie ein kleiner „Eisbär“ mit gefrorenen Wimpern aussah, gab es für sie nichts Schöneres. Dass ein Hund das Reisen so bereichern kann, merken wir in dieser Einsamkeit besonders stark.

Überlebenstipps für die Polarnacht
Was wir auf diesem Trip (wieder) gelernt haben:
- Licht ist Leben: Unsere Zusatzscheinwerfer waren im Dauereinsatz. Ohne sie wäre das Fahren auf den Eispisten bei absoluter Dunkelheit lebensgefährlich.
- Wärme von innen: Wenn es draußen -19 Grad sind und die Erkältung alles tut um uns das Reisen zu erschweren hilft nur das „Zaubergesöff“ (Preiselbeersaft & Honig) und ein gut isolierter Van.
- Spontaneität siegt: Oft waren unsere geplanten Schlafplätze tief verschneit oder nicht geräumt. Das hat uns zu Orten geführt, die wir sonst nie gefunden hätten.
Fazit: Warum wir es wieder tun würden
„Into Darkness“ war mehr als nur ein Roadtrip. Es war ein Test für uns, für die Technik und eine Lektion in Gelassenheit. Die Belohnung waren Polarlichter, die so hell tanzten, dass man die Welt um sich herum vergaß.
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