Drei Worte, eine Reise und unzählige Gänsehautmomente. Unser Roadtrip im Spätsommer 2024 führte uns durch die drei Gesichter Skandinaviens: Die tiefen, stillen Seen Schwedens, die wilde Küste Norwegens und die kargen, majestätischen Weiten des Hochgebirges. Wie immer bei planlos.reisen war der Name Programm – und genau das bescherte uns Momente, die man nicht planen kann.

1. Sjöar: Schwedische und finnische Seen & Wald-Idylle
Unsere Reise begann mit dem Inbegriff von Entschleunigung. In Schweden dreht sich alles um die „Sjöar“ – die Seen. Wir haben uns durch die endlosen Wälder treiben lassen und Stellplätze gefunden, an denen das einzige Geräusch das leise Plätschern des Wassers war.
2. Hav: Wo die Straße das Meer küsst

Nach der Ruhe der Wälder wartete das „Hav“ – das Meer. Die Überquerung der Grenze nach Norwegen ist jedes Mal ein Szenenwechsel der Superlative. Wir haben die salzige Luft und die unendliche Weite des Atlantiks in vollen Zügen genossen – ein krasser, aber wunderschöner Kontrast zur Wald-Idylle.
3. Fjell: Das Dach der Welt
Den krönenden Abschluss bildete das „Fjell“. Es ging steil bergauf in die Welt der Tundra und der ewigen Steine.
- Wandern mit Aili: Unsere Hündin ist im Gebirge in ihrem Element. Über karge Felsrücken und über Stock und Stein ging es für uns hoch hinaus.
- Die karge Schönheit: Im Fjell gibt es keine Bäume, die die Sicht versperren – nur Freiheit bis zum Horizont. Wenn man dann bei Sonnenuntergang oben auf dem Hochplateau steht und die Welt unter sich sieht, weiß man, warum man diesen Roadtrip gemacht hat.

Vom stillen See über die wilde Küste bis auf den höchsten Gipfel – „Sjöar, Hav & Fjell“ war eine Reise der Kontraste. Wir sind mal wieder ohne feste Buchungen, aber mit ganz viel Neugier losgefahren und wurden mit den schönsten Plätzen belohnt, die Skandinavien zu bieten hat.