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Tag

Verteilergetriebe

71.000 Kilometer

By ML-T No Comments

„71.000 km und die Anschlussgarantie wird benötigt“

Auf unserem Oster-Ausflug hatten wir erneut Probleme mit dem Verteilergetriebe, beim Versuch den 4×4 zu aktivieren passierte außer einer äußerst beunruhigenden Geräuschkulisse von „unter dem Auto“ nichts. Erst nach mehreren Versuchen war der Allradantrieb aktiv und wir konnten unsere Fahrt über den dänischen Sandstrand fortsetzen. Als ob das nicht schon für genug schlechte Laune gesorgt hat, beschloss der Sprinter fortan beim „rechts“ Blinken den Scheibenwischer anzuschalten. Nach unserer Rückkehr aus dem Osterurlaub hatten wir einen spontanen Termin bei unserem Mercedes-Partner. Zu unserem Glück ist das Autohaus sehr kundenorientiert und ermöglicht uns auch kurzfristige Werkstattaufenthalte. Gestern haben wir den Sprinter nach der Reparatur am Verteilergetriebe und dem Tausch des Lenkstockhebels wieder abholen dürfen. Bleibt zu hoffen, dass es nicht zur Gewohnheit wird alle 2 Monate dreistellige Beträge in die Werkstatt zu schaffen. Den Stellmotor vom Verteilergetriebe übernahm die Hymer-Anschlussgarantie nämlich nicht und somit geht, trotz Mercedes Kulanzanteil, ein nicht unerheblicher Teil der Kosten zu unseren Lasten.

39.469 Kilometer und 516 Tage

By ML-T No Comments

Auf unseren Urlaubsreisen, vier Wochen Skandinavien im Sommer (August ’21), drei Wochen Skandinavien im Winter (März ’22) und vielen Kurztrips von Schweden bis Slowenien, haben wir unseren Hymer intensiv genutzt. Noch vor der Abfahrt in den Sommerurlaub ’21 entdeckten wir beunruhigende Risse in der T-Haube über den Türen des Fahrerhaus. Nach kurzer Rücksprache mit unserem Hymer-Partner gab es grünes Licht für den Urlaub und einen Werkstatttermin nach der Rückkehr, welcher ca. vier Wochen in Anspruch nehmen sollte.

Auf den knapp 10.000 Kilometern durch das sommerliche Skandinavien ging es über zahlreiche Schotterstraßen, gegen die unser Sprinter wohl eine leichte Phobie entwickelt hat. Nach ca. einer Stunde über Schotter verabschiedet sich der Aktive Bremsassistent des Sprinters regelmäßig, wenige Kilometer auf glattem Asphalt später verschwindet die Fehlermeldung wieder aus dem Display als wäre nix gewesen. Ein Werkstattbesuch nach unserer Rückkehr brachte keine Besserung und das Problem verfolgt uns bis heute.

http://north-adventure.com/wp-content/uploads/2024/04/bremsassistent.mp4http://north-adventure.com/wp-content/uploads/2024/04/verteilergetriebe.mp4

Auch der erste Einsatz des Untersetzungsgetriebes auf losem Sandboden sorgte bei uns für Staunen, warum rattert das so? Unser lokaler Mercedes-Partner nahm nach unserer Rückkehr eine Ölprobe aus dem Verteilergetriebe und teilte uns mit, dass es ausgetauscht werden muss. Ein Termin wurde uns kurzfristig angeboten und zwei Tage später waren wir wieder ohne „rattern“ unterwegs.

Auf unserem Winterausflug auf die Lofoten entdeckten wir auf der Rückreise merkwürdige Risse an der Frischwasser-tankverkleidung.


http://north-adventure.com/wp-content/uploads/2024/04/Tank_web.mp4

Da wir uns echt sorgten, unsere Wasservorräte samt Tank an die schwedischen Straßen zu verlieren, legten wir selbst Hand an und stabilisierten die, in unseren Augen, seitens Hymer etwas optimistisch dimensionierte Tankhalterung mit „Baumarktmitteln“.

Fazit:

Wir haben uns bewusst für Hymer und Mercedes Benz entschieden, da beide Marken unserer Erwartung und der eigenen Unternehmenspräsentation nach, qualitativ hochwertige Produkte beim Endverbraucher abliefern. Leider haben uns die o.g. Probleme gezeigt, dass weder Mercedes Benz noch Hymer frei von Fehlern sind. Wir sind jedoch froh, für beide Marken jeweils einen kompetenten und kundenorientierten Ansprechpartner in unserer Region gefunden zu haben. Es wurden nahezu alle Mängel abgestellt.

Bis jetzt hat sich der Hymer, trotz einiger Sorgen, gut geschlagen. Dem Sechszylinder ging auch bei Steigungen jenseits der 12% nicht die Puste aus und es macht unheimlich viel Spaß mit dem Fahrzeug unterwegs zu sein. Das Hymer Smart Batterie System bringt unglaubliche Freiheit, wir haben uns, weder in den vier Wochen Sommerurlaub, noch in drei Wochen bei deutlich unter Null Grad Gedanken über die Energieversorgung machen müssen. Auch die Fernentriegelung des Abwassertanks ersparte uns öfters nasse Füße an den Entsorgungsstationen. Einzig die erhoffte Freiheit in Bezug auf unsere nachgerüstete Gas-Tank-Flasche war nicht ganz so wie erwartet, denn im hohen Norden gibt kaum noch Gastankstellen und für den nächsten Ausflug nach Norden muss eine Alternative gefunden werden. Den werkseitig verbauten, aufpreispflichtigen Thule Dachlüfter haben wir, aufgrund unerträglicher Klappergeräusche bei Wind, inzwischen durch einen MAXXAIR ersetzt. Für den Winter haben wir ein Thermometer im Frischwassertank versenkt und eine Aquariumheizung verbaut um den „außenliegenden“ Tank beheizen zu können, bevor er vom Ablauf her einfriert.