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Lakes and Glaciers: Unser Sommer-Roadtrip zu den weißen Flecken Norwegens

By Travel No Comments

30 Tage, 5 geniale Spots und jede Menge „white spots“ auf der Landkarte. Unser diesjähriger Sommer-Roadtrip führte uns wieder dorthin, wo wir uns am wohlsten fühlen: In den hohen Norden, abseits der Touristenströme, direkt hinein in die wilde Natur von Schweden und Norwegen.

Das Puzzle der Vorbereitung

Unsere Reiseplanung glich dieses Jahr eher einem spannenden Puzzle 🧩 als einem klassischen Roadtrip. Auf unserer Norwegen-Bucket-List standen einige Orte, die wir schon lange besuchen wollten, die aber geografisch so weit auseinanderlagen, dass eine sinnvolle Route eine echte Herausforderung war. Aber hey – wir wären nicht „planlos.reisen“, wenn wir das nicht hinkriegen würden! 🚐💨

Bevor es losging, gab es die übliche Checkliste: Heckgarage ausmisten (ein echtes Abenteuer für sich!), Starlink-Montage auf dem Dach in letzter Sekunde und natürlich die wichtigste Erledigung: Die Einreiseerlaubnis für Aili 🐾.

Ein holpriger Start & die erste Brise Nordluft

Wie sollte es anders sein? Ein entspannter Start sieht bei uns anders aus. Mit viel zu wenig Videospeicher im Gepäck und dem Reiseproviant, der noch gemütlich zu Hause im Kühlschrank stand, schafften wir es gerade noch pünktlich auf die Fähre nach Dänemark 🚢.

Aber kaum in Schweden angekommen, fiel der Stress von uns ab. Auch wenn Aili die ersten Tage mit Reisefieber (oder der Umstellung) zu kämpfen hatte, wirkte die frische Nordluft Wunder. Nach vier Tagen Schonkost war sie wieder voll in ihrem Element – bereit für die Berge!

Flucht vor dem Gewusel: Ab ins Fjell ⛰️

Im Süden Schwedens und Norwegens war es uns definitiv zu voll. Um den Touristenmassen am ersten Wasserfall zu entgehen, hieß unsere Devise: Früh aufstehen! 😴 Es hat sich gelohnt: Fast alleine am „Fossen“, konnten wir die Urgewalt des Wassers genießen, bevor wir uns Richtung Nordwest in das Fjell verabschiedeten.

Dort oben im Fjell haben wir genau das gefunden, was wir gesucht haben:

  • Natur pur: Auch wenn es deutlich kühler wurde (Socken- und Mützenwetter! 🧦🧤), war die Stimmung einfach magisch.
  • Ruhe: Nur das ferne Läuten von Kuhglocken.
  • Einsamkeit: Keine Schlangen vor den Parkplätzen, nur wir und der weite Horizont.

Tingeln über Privatstraßen

Ein Highlight unserer „Planlos“-Philosophie sind die vielen Privat- und Mautstraßen (wie der Jotunheimvegen). Hier tingeln wir im Schneckentempo entlang, halten für spontane Gassi-Spielrunden mit Aili und genießen Ausblicke, die man auf der E6 niemals finden würde. Dank unseres neuen Designs verschmilzt unser Van mittlerweile so sehr mit der Landschaft, dass wir für Fotos fast schon Nahaufnahmen machen müssen! 😉

Wollt ihr die ganze Route im Detail sehen? Wir haben jeden unserer Schritte (und jeden verpatzten Fotomoment) auf FindPenguins dokumentiert. Klickt euch durch unsere interaktive Karte und entdeckt die Seen und Gletscher mit uns!

👉 Hier geht’s zu unserem FindPenguins Trip „Lakes and Glaciers“

👉 Hier geht’s zur Youtube-Playlist des Trips

Into Darkness 2024: Weihnachten am Polarkreis und das Tanzen der Polarlichter

By Travel No Comments

Weihnachten unter Palmen? Nicht mit uns! Wir haben uns für die Polarnacht entschieden. „Into Darkness“ war das Motto unseres Roadtrips im Dezember 2024. Unser Ziel: Der Polarkreis an Heiligabend und die Hoffnung auf das magische Leuchten der Aurora Borealis. Dass wir zwischendurch um zehn Jahre altern würden und Aili zur „Tiefschnee-Springmaus“ mutiert, stand so nicht im Reiseplan – aber genau das macht ein Abenteuer von planlos.reisen aus.

Wenn der Sprinter nicht will: Ein holpriger Start

Eigentlich war alles perfekt vorbereitet: Winterreifen drauf, Schneeketten verstaut, Kamera geladen. Doch pünktlich zum Start meinte unser Sprinter, er müsse eine Extra-Runde drehen. Eine Panne in Dänemark zwang uns zur kurzzeitigen Umkehr nach Deutschland. Dank großartiger Hilfe konnten wir den „Urlaubsstart 2.0“ aber schnell wieder einläuten. Die verlorene Zeit holten wir mit fast 700 km über Norwegens Eispisten wieder auf – Røros im Winterzauber war die erste große Belohnung für den Stress.

Heiligabend am Polarkreis: Zwischen Adrenalin und Bratwurst

Das Timing war eine Punktlandung: Heiligabend standen wir wie geplant am Polarkreis-Schild. 🌐 Doch die Freude war kurz: Ein Regengebiet bei Minusgraden verwandelte die Straßen in Sekunden in eine spiegelglatte Rutschbahn. Die letzten 20 Kilometer Richtung Küste waren purer Nervenkrieg im Schneckentempo. Völlig erschöpft, aber sicher angekommen, gab es dann das wohl verdienteste Weihnachtsessen: Bratwurst im Wohnmobil, Geschenke auspacken und das Gefühl, diesen Tag „überlebt“ zu haben. Hygge pur trotz Adrenalin im Blut!

Magische Nächte: Aurora Borealis und die Tiefschnee-Springmaus

Die Dunkelheit hielt, was sie versprach. Wir wurden mit atemberaubenden Polarlichtern belohnt, die über den Himmel tanzten. 💫 Ein unvergessliches Highlight: Den Jahreswechsel im tiefsten Winter Schwedens zu verbringen, dick eingepackt im Womo vorzuheizen und draußen das grüne Leuchten zu bestaunen. So wollen wir jetzt eigentlich jedes neue Jahr beginnen!

Und Aili? Unsere Hündin hat den Schnee geliebt! Als „Tiefschnee-Springmaus“ flitzte sie durch die weiße Pracht, immer der Nase nach (wir sind uns sicher: Da war ein Elch in der Nähe! 🦌). Nur zwischendurch mussten wir sie mal kurz „auftauen“, wenn die Schneeklumpen an den Pfoten zu groß wurden.

Heimwärts im Schneegestöber

Der Abschied von Skandinavien fiel uns wie immer schwer. Das Wort „heimwärts“ ist in unserem Wortschatz sowieso eher unbeliebt. Ein letzter Spaziergang um den See, ein letztes Mal die Ruhe der Wildnis einatmen, bevor uns die Fähre wieder Richtung Deutschland brachte.

Die Polarnacht ist nicht einfach nur dunkel. Sie ist leuchtend, herausfordernd und unglaublich friedlich.

👉 Link zu zum FindPenguins Trip „Into Darkness 2024“

Nordlys & Snø: Unsere Jagd nach dem magischen Grün

By Travel No Comments

Eiskristalle am Fenster, das Knirschen von frischem Schnee unter den Reifen und die bange Frage: Zeigen sie sich heute Nacht? Unser Roadtrip „Nordlys & Snø 2024“ war eine Reise in den tiefsten Winter des Nordens. Wir wollten die Dunkelheit nicht nur aushalten, sondern feiern – und Skandinavien hat uns mit einer Lichtershow belohnt, die wir so schnell nicht vergessen werden.

Snø: Wenn die Welt in Weiß versinkt

Schon die Fahrt Richtung Norden war diesmal ein echtes Abenteuer. Während der Süden noch mit Matsch und Grau kämpfte, empfing uns Lappland mit einer geschlossenen Schneedecke, die alles in Watte packte. Unser Sprinter hat sich tapfer durch die verschneiten Pisten gewühlt, vorbei an gefrorenen Flüssen und Bäumen, die unter der Last des Schnees wie Skulpturen wirkten.

Für Aili war es das reinste Paradies. Als „Schneehund“ in ihrem Element, gab es kein Halten mehr, sobald die Schiebetür aufging. Ob Toben im Tiefschnee oder entspanntes Beobachten der Rentierherden am Wegesrand – die Kälte schien ihr absolut nichts auszumachen (solange wir danach im Womo die Heizung aufgedreht haben!).

Nordlys: Das grüne Wunder am Nachthimmel

  • Die Jagd: Es gehört viel Geduld dazu. Apps checken, Wetterkarten studieren und immer wieder hoffen, dass die Wolken aufreißen.
  • Der Moment: Wenn es dann passiert, vergisst man die eingefrorenen Finger und die Kälte sofort. In diesem Jahr hatten wir besonders viel Glück und konnten einige der intensivsten Polarlichter unserer bisherigen Reisen fotografieren.

Der eigentliche Grund für unsere Reise war die Hoffnung auf die Aurora Borealis. Wer einmal nachts bei -20 °C im Schnee stand und den Kopf in den Nacken gelegt hat, während über einem grüne und violette Schleier tanzen, der weiß: Das ist pure Magie.

Winter-Vanlife: Herausforderung angenommen

Ein Roadtrip bei diesen Temperaturen ist natürlich auch ein Test für das Material. Eingefrorene Leitungen, die ständige Kontrolle der Gasvorräte und das Freischaufeln des Stellplatzes gehören dazu. Aber genau diese Herausforderungen machen das Gefühl von Freiheit bei planlos.reisen aus. Wenn man morgens mit dem ersten Sonnenstrahl auf der glitzernden Schneefläche aufwacht, ist jeder Aufwand vergessen.

North Adventure 23: Einmal Norden und zurück (mit ganz viel dazwischen)

By Travel No Comments

Was passiert, wenn man den Kompass einfach immer Richtung Norden ausrichtet? Man landet im „North Adventure“. 2023 haben wir uns auf eine Reise begeben, die uns alles abverlangt und gleichzeitig alles gegeben hat: endlose Pisten, karge Hochebenen und das unvergleichliche Gefühl, am Ende der Welt angekommen zu sein. Packt die Sonnenbrillen und die Regenjacken ein – wir nehmen euch mit auf unser Nord-Abenteuer.

Die unendliche Weite Lapplands

Schweden hat uns auf diesem Trip mit seiner Weite empfangen. Kilometerlange Straßen, die schnurgerade durch Kiefernwälder führen, bis plötzlich das Fjäll am Horizont auftaucht. Das „North Adventure“ war für uns vor allem eine Reise der Perspektiven. Wir haben Plätze gefunden, an denen Aili kilometerweit rennen konnte, ohne dass uns eine Menschenseele begegnet ist.

Wenn die Straße zum Ziel wird

In Norwegen angekommen, änderte sich die Kulisse: Die Berge wurden steiler, das Wasser tiefer und die Straßen kurviger. Das North Adventure 2023 war geprägt von spektakulären Passstraßen und Tunneln, die uns immer wieder in neue Welten katapultiert haben. Besonders in Erinnerung geblieben sind die Übernachtungsplätze an den wilden Flüssen – dort, wo man das Wasser nachts rauschen hört und morgens als Erstes den Blick auf die schneebedeckten Gipfel wirft.

Abenteuer Alltag: Vanlife pur

Ein solch langer Trip testet auch die Routine. Aber genau das ist es, was wir an planlos.reisen lieben:

  • Kaffee kochen mit dem besten Ausblick der Welt.
  • Kurze Gassirunden, die zu stundenlangen Entdeckungstouren werden.
  • Die Flexibilität, einfach rechts abzubiegen, nur weil der Weg vielversprechend aussieht.

Das North Adventure war kein Sprint, sondern ein Marathon der Eindrücke. Wir haben die raue Natur Norwegens in all ihren Facetten erlebt – mal stürmisch und wolkenverhangen, mal in strahlendem Sonnenschein.